SEO-Audit-Beispiel: 30 von 100 für die eigene Seite

SEO-Audit-Beispiel: 30 von 100 für die eigene Seite

Ein SEO-Audit-Beispiel ist ein Audit-Ergebnis, das offen einsehbar ist, statt nur beschrieben zu werden. Seonar hat dafür die eigene Website geprüft: seonar.ch kommt im Befund vom 14. Juli 2026 auf 30 von 100 Punkten, und in acht KI-Tests fiel der Name kein einziges Mal. Wie gemessen wurde, steht in der Methodik, die Zahlen stehen hier.

Zwei Zahlen sagen mehr als eine

Ein Gesamtwert verdeckt mehr, als er zeigt. Der Befund trennt darum, was eine Website hat, von dem, was sie einbringt.

Beim Fundament, also Aufbau, Inhalt und Technik, steht seonar.ch bei 52 von 100. Bei der Sichtbarkeit heute, also der Frage, ob die Seite in Suchergebnissen tatsächlich auftaucht, bei 14 von 100. Die Lücke von 38 Punkten ist der eigentliche Befund: gebaut ist einiges, angekommen davon wenig.

Was gemessen wirdWertWas daraus folgt
Fundament (was die Seite hat)52 von 100Aufbau und Technik tragen
Sichtbarkeit heute (wird sie gefunden)14 von 100Die Arbeit kommt nicht an
KI-Bereitschaft (technisch lesbar)65 von 100Die Seite ist zitierbar gebaut
KI-Zitierung (wird sie genannt)0 von 100Genannt wird sie trotzdem nicht

Acht KI-Tests, null Nennungen

Der zweite Teil des Befunds prüft, ob die Marke in KI-Antworten vorkommt. Acht Testfragen an ChatGPT, Google AI Overviews und Claude, dazu die Gegenprobe, wer stattdessen genannt wird.

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Nennungen in acht KI-Tests

In sieben der acht Antworten erschien ein Konkurrent, in einer kam Seonar gar nicht vor.

Eigener Befund für seonar.ch, gemessen am 14. Juli 2026.

Ein Detail daraus ist unangenehmer als die Null selbst. Auf die Frage "Was macht Seonar?" nennt ChatGPT den Namen zwar, beschreibt aber ein anderes Unternehmen. Der Markenname ist im KI-Raum falsch aufgelöst, in zwei von zwei Stichproben.

Für ein Schweizer Publikum ist das kein Randthema. Laut einer repräsentativen Umfrage von Comparis und Innofact nutzen 76,1 Prozent der Schweizer Erwachsenen KI-Chatbots, und 41,6 Prozent der Chatbot-Kenner greifen zu ChatGPT und Co. statt zu Google oder Bing.

Warum Technik-Kosmetik daran nichts ändert

Die naheliegende Reaktion auf 30 von 100 ist ein Nachmittag Technik-Arbeit. Sie greift nicht.

Google beschreibt strukturierte Daten in der eigenen Dokumentation als Hilfe beim Verständnis und für Rich Results, nicht als Ranking-Hebel, und eine Mindest-Wortzahl gibt es ebenfalls nicht. Ladezeit und Auszeichnung sind Hygiene. Was in diesem Befund fehlt, sind Klicks und Erwähnungen von aussen.

Für KI-Antworten gilt eine verwandte Mechanik. Kevin Indig zeigt im Growth Memo, dass ein grosser Teil der Zitate aus dem frühen Seiteninhalt stammt, aus den ersten rund 30 Prozent. Wer die Antwort unten versteckt, wird nicht zitiert.

Was Sie an einem Audit-Beispiel prüfen sollten

Ein Beispiel ist erst dann eines, wenn es nachvollziehbar bleibt. Vier Fragen genügen, um das zu erkennen.

Vier Fragen an jedes Audit-Beispiel

  • Steht ein Mess-Datum dabei, oder bleibt der Stand offen?
  • Ist die geprüfte Domain genannt, oder ist das Beispiel anonym?
  • Werden auch die schlechten Zahlen gezeigt?
  • Steht daneben, wie gemessen wurde?
Dieselben vier Fragen beantwortet die Methodik-Seite für jedes Seonar-Audit.

Der eigene Befund ist unangenehm und bleibt trotzdem stehen. Wie SEO- und KI-Sichtbarkeit zusammen gemessen werden, steht auf der Sichtbarkeits-Seite; was ein vollständiger Bericht enthält, zeigen die Audit-Pakete. Und in den Schweizer Ergebnissen zu "seo audit schweiz" erscheint heute heise-regioconcept.ch, Seonar nicht. Auch das steht im eigenen Befund.

Von Google gefunden. Von KI zitiert.

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